
Das öffentliche Bild des Jägers hat sich in den vergangenen Jahr gottseidank ein wenig gewandelt – das hoffen wir zumindest.
Der „moderne“ Jäger ist heute kein Lodenhosen tragender Saufbold mehr, sondern vielmehr ein engagierter Naturfreund, dem Das Wild am Herzen liegt.
Der Jäger kümmert sich um das Wild – das ganze Jahr.
Im Frühjahr steht das Anlegen von Wildäsungsflächen an – In der Setzzeit z.B. das Retten der Kitze vor dem Tot durch Ausmähen von Wiesenflächen, im Sommer die Pflege der Blühwiesen und das Beobachten der Kinderstube. In der Jagdzeit, das nachhaltige bejagen des Bestandes und in der Notzeit die Fütterung.
Das gesamte Jahr ist etwas zu tun. Das wilde morden und „rumballern“ gibt es nicht, zumindest nicht bei den Jägern die wir heute kennen.
Unsere Leitlinie lautet „from nose to tail“.
Wir verarbeiten das gesamte Stück Wild. Abfall gibt es nicht, oder wenn, nur in sehr kleinem Umfang. Alles was nicht auf dem Teller landet hat trotzdem einen Nutzen, nur so macht nachhaltiges Jagen Sinn.
Wir werden hier auf der Website immer wieder Beiträge zur Nachhaltigen Verarbeitung von Fellen, Knochen und anderen „Resten der Fleischverarbeitung“ veröffentlichen.
Alles was das Wild frisst, wächst in der Natur. Wild wird nicht gemästet und nur in Notzeiten gefüttert. Und dann auch nur mit dem, was auf den angelegten Wildäckern wächst. Das ist nachhaltig!